Hyaluronsäure bei Arthrose: Welche Therapie passt zu mir? – Mit Dr. Heino Kniffler

Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung und entsteht durch den fortschreitenden Abbau des schützenden Knorpels in den Gelenken. Die Knorpelabbauprodukte reizen die Gelenkschleimhaut, welche Enzyme produziert, die wiederum den Knorpel angreifen. So entsteht ein Teufelskreislauf.

Dieser Verschleiß führt zu Schmerzen, Schwellungen und eingeschränkter Beweglichkeit – besonders in Knie, Hüfte, Sprunggelenk oder Fingern. Auslöser sind oft Alter, Überlastung oder genetische Veranlagung.

Durch die Behandlung mit Hyaluronsäure kann eine Verbesserung der visko-elastischen Eigenschaften der krankhaften Gelenkflüssigkeit erreicht werden und somit der Teufelskreislauf der Arthrose unterbrochen werden. Der visko-elastische Schutz lindert den Schmerz und verbessert die Belastbarkeit des Gelenkes, was wiederum die Beweglichkeit verbessert und den Gelenkstoffwechsel normalisiert.

 

Wie hilft Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Sie wirkt wie ein Schmiermittel und Stoßdämpfer. Bei Arthrose nimmt ihre Konzentration ab, was die Symptome verstärkt. Hier setzt die Therapie mit Hyaluronsäure-Injektionen an: Sie soll Schmerzen lindern, die Beweglichkeit verbessern und den Knorpel entlasten.

 

Zwei bewährte Optionen
  • 3×1 Therapie: Drei Injektionen im Wochenabstand.
  • Einmalspritze: Hochdosiert, nur eine Sitzung.

Beide Methoden zeigen eine Wirkdauer von 6–12 Monaten. Leichte Nebenwirkungen wie Schwellungen sind möglich, klingen aber schnell ab.

 

Ihr Weg zur Entscheidung

Ob 3×1 oder Einmalspritze – die Wahl hängt von Ihrem Alltag, dem Gelenkzustand und persönlichen Vorlieben ab. Gemeinsam besprechen wir, was ideal zu Ihnen passt. Oft kombiniere ich die Spritzen zusätzlich mit Physiotherapie und Ernährungsberatung.

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