Cellular Matrix: Neue Therapie bei Knorpelschäden und Arthrose – Mit Dr. Heino Kniffler

 Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, bei der der schützende Knorpel im Gelenk (z. B. Knie) langsam abgebaut wird. Dies führt zu Schmerzen, Schwellungen und eingeschränkter Beweglichkeit. Knorpelgewebe besitzt nur eine begrenzte Selbstheilungsfähigkeit, da es nicht durchblutet wird. Unbehandelt schreitet die Arthrose oft fort – darum sind frühzeitige, regenerativ wirkende Therapien wie Cellular Matrix wichtig.

Cellular Matrix ist ein CE-zertifiziertes Medizinprodukt zur Behandlung von Knorpelschäden und der Kniearthrose. Es kombiniert zwei bewährte Therapien – plättchenreiches Plasma (RegenPRP™) und Hyaluronsäure (HA) – in einem geschlossenen System, um eine optimale Wirkung zu erzielen.

Warum ist Knorpelgesundheit entscheidend? Knorpel wirkt als Stoßdämpfer und ermöglicht reibungsarmes Gleiten der Gelenkflächen. Bei Schäden durch Verletzungen, Überlastung oder Alterung verliert er diese Funktion: Entzündungsprozesse werden aktiviert, die Gelenkflüssigkeit wird dünner, und der Knochen kann freiliegen. Typische Symptome sind:

    • Anlaufschmerz (morgens oder nach längerem Sitzen)
    • Schwellungen oder Überwärmung des Gelenks
    • Knirschen oder Blockaden beim Bewegen

Wie hilft Cellular Matrix? Die Kombination aus plättchenreichem Plasma (RegenPRP™) und Hyaluronsäure (HA) zielt darauf ab, die Gelenkumgebung zu regenerieren:

    • PRP: Enthält konzentrierte Wachstumsfaktoren, die Entzündungen hemmen, Zellwachstum anregen und die Bildung neuer Matrixproteine (z. B. Kollagen) fördern.
    • HA: Stellt die Gleitfähigkeit der Gelenkflüssigkeit wieder her, schützt den Knorpel vor weiterem Abrieb und stabilisiert die Freisetzung der PRP-Wirkstoffe.

Studien zeigen, dass HA die Wirkdauer von PRP verlängert, indem es als Trägermatrix dient. Durch diese Synergie können Schmerzen langfristiger gelindert und die Gelenkfunktion verbessert werden – ein entscheidender Vorteil gegenüber Einzeltherapien.

Ablauf der Behandlung:

    • Blutentnahme: Eine kleine Menge Blut wird entnommen.
    • Aufbereitung: In einem geschlossenen System wird PRP mit HA vermischt – steril und sicher.
    • Injektion: Das Gemisch wird ins Kniegelenk gespritzt (3 Sitzungen im Wochenabstand, 1x jährlich).

Vorteile:

    • Autologe Therapie (körpereigene Stoffe).
    • Nachweisbare Schmerzlinderung und verbesserte Beweglichkeit für 6–12 Monate.
    • CE-zertifiziert, hergestellt in der Schweiz, weltweit eingesetzt.

Für wen ist die Behandlung sinnvoll?

    • Patient:innen mit leichter bis mittelschwerer Kniearthrose (Grad I–III).
    • Personen, die konservative Maßnahmen (Physiotherapie, Schmerzmittel) nicht ausreichend helfen.
    • Aktive Patient:innen, die ihre Mobilität erhalten möchten.

Ergänzende Maßnahmen
Cellular Matrix wirkt am besten in Kombination mit:

    • Gewichtsmanagement (Entlastung der Gelenke).
    • Gelenkschonendem Training (z. B. Schwimmen, Radfahren).
    • Physiotherapie zur Muskelstärkung.

Wichtig: Die Therapie eignet sich nicht bei fortgeschrittener Arthrose (Grad IV) oder bestimmten Vorerkrankungen (z. B. Blutgerinnungsstörungen). Ihr Arzt berät Sie individuell zu Risiken, Kosten und Alternativen wie operativen Verfahren.
Durch die jährliche Wiederholung der Injektionsserie kann die Schutzwirkung langfristig aufrechterhalten werden.

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